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Feier im Schullandheim in Höchstenbach am 08.04.2008
Das Schullandheim in Höchstenbach blickt mit Zuversicht in die Zukunft. Nach umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten ist das Haus in einem guten baulichen und räumlichen Zustand. Der neu zusammengesetzte Vorstand arbeitet ab dem 1. Mai 2008 mit einem Kooperationspartner zusammen, der sich vor allem um die inhaltliche, pädagogische konzeptionelle Weiterentwicklung kümmern will. Dazu sollen im Umfeld des Schullandheimes und auf dem Gelände verstärkt Aktivitäten möglich sein, die Kindern helfen Selbstbewusstsein zu erlangen, die präventiv Teamfähigkeit vermitteln, die stark machen mit Blick auf Gefährdungen durch Drogen usw.
Am 01.05.2008 übernimmt die Hachenburger Service Gesellschaft (HSG) die Bewirtschaftung und die Organisation der Belegung des Schullandheims in Höchstenbach. Dies geschieht im Rahmen eines Kooperations- und Pachtvertrages mit dem Schullandheimverein Rheinhausen, dem Besitzer des Hauses. Die HSG wird von ihrem Geschäftsführer, Herrn Winfried Weber, geführt und ist schon seit einiger Zeit Partner des Schullandheimvereins.
Zu einer gemeinsamen Feier mit Blick in die Vergangenheit vor allem aber in die Zukunft des Hauses begrüßte der 1. Vorsitzende des Schullandheimvereins, Herr Walter Burchgardt, einige Vertreter des Höchstenbacher Gemeinderates mit der Bürgermeisterin, Frau Anke Fuchs und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde und der Stadt Hachenburg, Herrn Peter Klöckner. Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende des Schullandheimvereins, Herr Norbert Micken, freuten sich über den Besuch aus dem Duisburger Stadtbezirk Rheinhausen. Angereist waren die Bezirksvorsteherin Frau Katharina Gottschling und der stellvertretenden Bezirksvorsteher, Herr Rolf Holz, sowie der stellvertretenden Bezirksamtsleiter, Herr Reiner Sanner.
Im Verlauf der Veranstaltung erinnerten Herr Burchgardt, Frau Gottschling, Frau Fuchs, Herr Klöckner und Herr Weber an das tragische Busunglück von 1955. Durch den so entstandenen Kontakt zwischen der Gemeinde Höchstenbach und der damals noch selbstständigen Stadt Rheinhausen konnte zu Beginn der 60er Jahre der Gedanke, ein Schullandheim zu bauen, realisiert werden. Inzwischen steht das Haus nicht nur den Schulklassen aus Rheinhausen zur Verfügung. Es ist ein Angebot an alle Schulen und Vereine. Ebenso sind alle Einrichtungen, die auf der Basis der gesetzlichen Grundlage zur Jugend- und Sozialarbeit mit Menschen arbeiten herzlich eingeladen das Schullandheim für einen Aufenthalt zu buchen.
Das Schullandheim wurde seit 2003 umfangreich baulich saniert und renoviert. Möglich wurde dies auf der Grundlage von Verträgen zwischen dem Schullandheimverein und der Stadt Duisburg. Insgesamt sind in dieser Zeit ca. 700 000 € in das Schullandheim investiert worden.
Mit der gGmbH HSG hat der Schullandheimverein einen Partner, mit dem die pädagogischen Ziele des Vereins umgesetzt werden. Dabei spielt die Erlebnispädagogik und die Integration behinderter Menschen zukünftig eine noch stärkere Rolle.
Das Schullandheim war bisher und ist auch weiterhin u. a.
ein Ort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein Ort der Erinnerungen und Zukunftsgedanken ein Ort zur Entstehung und Pflege von Freundschaften ein Ort für (europäische) Schulpartnerschaften ein Ort zur Gesundheits-, Bewegungs- und Umwelterziehung ein Ort …
Selbstverständlich steht das Haus allen Gruppen, insbesondere aber Schulen, zur Verfügung. Nach wie vor sind gerade die Schulen, Kindergärten und Vereine aus Rheinhausen ganz herzlich willkommen, um so zu dokumentieren, dass die aus einem traurigen Anlass entstandene Verbindung der Orte Höchstenbach und Rheinhausen bewirkt hat, etwas zu schaffen, was dazu beiträgt, Menschen zueinander zu bringen.
Herr Weber stellte beispielhaft dar, wie die Entwicklung pädagogischer Inhalte erfolgen soll. In gemeinsamer Arbeit werden die HSG, der Schullandheimverein, die Gemeinde Höchstenbach und die Verbandsgemeinde Hachenburg Konzepte entwickeln und attraktive Rahmenbedingungen schaffen.
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